Aktueller Zwischenstand zum Punktspielbetrieb 2020

23.05.2020 – Rundschreiben des TVBB an alle Vereine

Liebe Vereine in Brandenburg,

durch die Eindämmungsverordnung vom 15.05.2020 konnte unser Sport unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln auf allen Anlagen wieder aufgenommen werden – sogar incl. Doppel und Trainingsbetrieb. Nach dem unverständlichen ersten Schritt über die Gesundheitsämter, hat das Land nun an dieser Stelle dem Tennissport einen großen Gefallen getan. Die Gesundheitsämter sind wieder „raus“, wir können endlich alle Tennis spielen.

Im nächsten Schritt arbeiten wir derzeit an der Genehmigung der Punktspielsaison 2020. Durch den Verband wurde eine Nutzungs- und Hygienekonzept erarbeitet, welches die Grundlage darstellt, den Punktspielbetrieb 2020 aufnehmen zu können. Die Genehmigung durch das Land Brandenburg steht aktuell jedoch noch aus, Berlin hat das Konzept bereits genehmigt. Dies gibt Anlass zur Hoffnung.

Aktuell beraten wir ebenfalls noch über die Durchführungsbestimmungen der aktuellen Saison. Klar ist bereits, dass Sie mit einigen Sonderregelungen ausgetragen werden wird. Im Gespräch sind, ähnlich wie in anderen Landesverbänden, ein Aussetzen der Abstiegsregelungen, nachträgliches zurückziehen von Mannschaften, weitestgehender Entfall von Ordnungsgeldern. Gesundheit, Sport und Spaß sollen an erster Stelle stehen.

Die Entscheidungen zur Saison 2020 fallen hoffentlich endgültig nun in der kommenden Woche, wir werden umgehend informieren. In einem ersten Schritt bitte ich zu prüfen, ob die Anforderungen aus dem Hygienekonzept im eigenen Verein umsetzbar sind. Hier ist, denke ich, weiterhin hauptsächlich gesunder Menschenverstand gefragt, um erforderliche Abstandsregeln einzuhalten. Die möglichen Punktspieltermine stehen im Netz, bitte beachten. Das Thema kulinarische Verpflegung ist jeweils abhängig von den Gegebenheiten und Möglichkeiten der Gastronomie (verpachtet oder eigen) – hier ist es in Brandenburg etwas lockerer als in Berlin.

Über Rückmeldungen freue ich mich jederzeit! Bei Rückfragen bitte einfach melden.

Ich wünsche allen viel Spaß beim Sport und bleiben Sie weiterhin gesund!

Viele Grüße

Miriam Binnenbruck

Präsidiumsmitglied TVBB für
regionale Belange

Hier findet Ihr das Nutzungs- und Hygienekonzept

Landesregierung beschließt Lockerungen für den Sport

Insbesondere kontaktlose Sportarten wie Tennis, die im Freien betrieben werden können, könnten von den Lockerungen profitieren. Foto: pixabay

Hier die aktuelle Info zum Thema Corona-Lockerungen des LSB vom 09.05.2020

Die Vorfreude steigt, der Puls auch: Das Sportland steht nach den von der Landesregierung verkündeten weiteren Lockerungen der Eindämmungsverordnung voller Tatendrang in den Startlöchern. Wie das Kabinett am Freitagabend mitteilte, ist der kontaktlose Breiten- und Freizeitsport im Freien ab dem 15. Mai wieder erlaubt. Damit können die Brandenburgerinnen und Brandenburger demnächst wieder auf allen öffentlichen und privaten Sportanlagen ihrem lang vermissten Hobby zusammen nachgehen – allerdings weiterhin kontaktlos und nur unter freiem Himmel. Eine zusätzliche Ausnahmegenehmigung des jeweiligen Gesundheitsamtes ist dafür nun aber nicht mehr notwendig. Insbesondere Aktive der Sportarten Leichtathletik, Fitness, Radsport, Tennis oder Reitsport könnten so, unter Berücksichtigung der Abstands- und Hygieneregeln, demnächst so etwas wie Trainingsalltag erleben und genießen.

Die Zeit bis zum Startschuss am 15. Mai sollten die Vereine sowie die Betreiber und Anbieter der Sportstätten nutzen, um das dortige Infektionsrisiko für die Aktiven durch geeignete technische oder organisatorische Vorkehrungen zu reduzieren. So ist der Zugang zur Sportanlage so zu gestalten, dass alle anwesenden Personen stets einen Abstand von 1,5 Metern zueinander einhalten und keine Ansammlungen von Personen entstehen. Ebenso müssen alle Sportlerinnen und Sportler durch deutliche Hinweise auf die Abstandsregeln aufmerksam gemacht werden.

Die Neufassung der Eindämmungsverordnung erlaubt nun auch wieder die Benutzung der WC-Anlagen des Sportgeländes. Gleiches gilt für Gebäude, in denen Sportgeräte und für den Sport benötigte Tiere untergebracht sind. Andere Sanitäreinrichtungen sowie Umkleideräume und -kabinen dürfen dagegen nicht genutzt werden. Weitere Ausnahmen können – wie bisher auch – durch die zuständigen Gesundheitsämter genehmigt werden.

Trotz der weiter verbleibenden umfassenden Einschränkungen ist LSB-Präsident Wolfgang Neubert froh, dass die Brandenburger Sportfamilie nun endlich wieder etwas mehr gemeinsam Sport treiben kann: „Die nun gültigen Regelungen sind ein wichtiger Schritt. Das Land hat die gesetzlichen Voraussetzungen für einen Teil des Sportbetriebes geschaffen. Durch die territoriale Unterschiedlichkeit der Ausbreitung des Virus wird es allerdings auch weiterhin unterschiedliche örtliche Entscheidungen geben. Wir bitten die Verantwortlichen möglichst viele der Sportmöglichkeiten auch zuzulassen. Die jeweiligen Stadt- und Kreissportbünde müssen den direkten Kontakt vor Ort suchen, um möglichst flächendeckend Aktivitäten zu sichern.“

Allerdings weist Neubert eindringlich darauf hin, sich trotz aller Freude über die Lockerungen weiter an die nötigen Abstands- und Hygieneregeln zu halten: „Ich denke, wir Sportlerinnen und Sportler wissen genau, wie wichtig die Einhaltung von Regeln für den Erfolg ist. Die ersten Lockerungen sind die Belohnung für die bisherige Disziplin, die wir alle an den Tag gelegt haben. Doch wirklich gewonnen haben wir erst, wenn die Pandemie unter Kontrolle ist. Bis dahin gilt es, die von der Landesregierung angeordneten Regeln zu befolgen, damit wir unseren Teilerfolg nicht wieder verspielen und den Weg in die Sporthallen verlängern.“

Neue Trainingsausrüstung gesponsert

02.05.2020

Für die Trainings-Saison 2020 haben wir endlich neue Tennisbälle mit Ballkorb und 2 neue Tennisschläger erhalten. Möglich wurde dies durch eine Spende der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz.

Herzlichen Dank dafür!

Finanzbericht 2019

Liebe Tennisfreunde,

da wir auf Grund der aktuellen Corona / SARS-CoV-2 Situation momentan keine Mitgliederversammlung durchführen können, hat der Vorstand für Euch den Finanzbericht für 2019 zur Einsichtnahme im internen Info-Bereich zur Verfügung gestellt.

Artikel aus dem SVZ ePaper

Tennissportler müssen warten

Saisonbeginn in den Spielklassen auf Anfang Juni verschoben / Prignitzer Teams aus Wittenberge und Bad Wilsnack sehen verspäteten Start noch gelassen

Oliver Knoll Prignitz Während einige Mannschaftssportarten aufgrund der Coronakrise ihre Saison bereits frühzeitig beendet haben, warten die Tennisspielerinnen und Tennisspieler darauf, mit ihrer Spielzeit zu beginnen. Eigentlich. Aber es braucht Geduld. Denn der Deutsche Tennis Bund (DTB) hat den Turnierbetrieb bis zum 7. Juni 2020 untersagt sowie eine Verschiebung der Mannschaftsspiele der Landesverbände auf Anfang Juni empfohlen.

Dem kam der Tennisverband Berlin Brandenburg (TVBB) nach. „Die Verbandsspielrunde des TVBB, die für Mannschaftsspieler ein Highlight der Saison darstellt, wird unter Beachtung des geänderten Terminplans komplett neu geplant. Der Wegfall der Spieltermine im Mai bedeutet, dass ein Großteil der Spiele nun nach den Ferien eingeplant werden wird. Erste Simulationen ergeben, dass dies kapazitätsmäßig möglich ist. Nach aktuellem Stand sollen die Verbandsspiele Anfang Juni beginnen, aber wir planen hier mehrere Szenarien und sind damit durchaus auch auf einen ggf. noch späteren Saisonauftakt vorbereitet…“, teilt der Verband mit.

Davon betroffen sind in der Prignitz die Tennisabteilung des SV Empor/Grün-Rot Wittenberge und der TC Bad Wilsnack. „Dann müssen wir bis in die Ferien hinein und vielleicht noch darüber hinaus spielen“, sagte Petra Neumann, Mannschaftsführerin der Verbandsliga-Damen 40 aus Wittenberge. Das Team aus der Prignitz hatte in der erfolgreichen Hallensaison mit dem Staffelsieg in der Verbandsoberliga und der damit Qualifikation für die Meisterklasse in der kommenden Winterrunde richtig Schwung für die Sommersaison genommen. Die zweite Vertretung, im vergangenen Sommer in der Bezirksliga am Start, wurde aus personellen Gründen abgemeldet.

Mit Skepsis blickt Jens Bartkowiak auf den Saisonstart. „Draußen müssen die Plätze erstmal gemacht werden, ich glaube nicht, dass die Ligen gespielt werden. Das kann ich mit gerade absolut nicht vorstellen, zumal die Maßnahmen ja dann wahrscheinlich eher schrittweise gelockert werden. Diese Verschiebung werden die Vereine organisatorisch gar nicht stemmen können. Es kommt dann ja auch noch die Ferienzeit“, erklärte der Mannschaftsleiter der in der Bezirksliga antretenden Herren 40 des SV Empor/Grün-Rot. Bartkowiak ist auch Mitverantwortlicher für das Jugendtraining. Das ist – so lange die Schulen geschlossen sind – ausgesetzt.

Beim zweiten Tennisverein in der Prignitz werden gerade die Grundlagen geschaffen. „Wir lassen in dieser Woche die Plätze von einer Firma machen. Da arbeiten zwei Personen, die halten genug Abstand. Was übrigens auch bei einem Einzel auf dem Platz zutrifft“, berichtete Dieter Puhle, Vorsitzender des TC Bad Wilsnack, und verwies auf die große Distanz zwischen den Sportlern. Vorbereitet auf die neue Saison ist der Club mit seinen 32 Mitgliedern laut Puhle „auf jeden Fall.“ Das triff auch auf das Geld zu. „Wit haben im Jahr 2019 finanziell gut gewirtschaftet“, sagte der Vorsitzende. Der TC Bad Wilsnack schickt in der Sommerrunde mit den Herren 50 und den Damen 40 zwei Teams in den Spielbetrieb.

Doch nicht nur diese beiden Mannschaften müssen vorerst warten. Auch der Nachwuchs. Mit Ronald Plagens, der jüngst den Übungsleiter C-Lehrgang beim Kreissportbund erfolgreich absolvierte, steht den Talenten aus der Kurstadt künftig ein lizensierter Trainer zur Seite.

Zurück auf die Bundesebene. Der DTB hat nach der 1. und 2. Bundesliga der Damen inzwischen auch die Saison 2020 der Herren in der 1. und 2. Liga (sollte im Juli beginnen) abgesagt. Der Landesverband teilte seinen Mitgliedsvereinen auf seiner Homepage mit, dass er in einem Brief an den Präsidenten des Landessportbundes Berlin auf die Vorteile des Individual-und Outdoorsports in der jetzigen Situation hingewiesen hat. „Das Sportverbot ist, so wie es jetzt ist, sehr pauschal und sollte unseres Erachtens differenzierter betrachtet werden. Im Tennis werden die Abstandsregeln praktisch allein durch die Spielregeln schon vorgegeben. So ist in Einzel und Doppel in nahezu jeder Situation der geforderte Mindestabstand (mehr als 2m) gewahrt“, heißt es in dem Brief.

Inwieweit die Vereine komplett geöffnet werden können, ist laut dem TTVB eine andere Frage. Aber auch Toiletten, Umkleideräume und gastronomische Bereiche können seiner Meinung nach durch Regeln und Hilfsmittel (Desinfektion) wirkungsvoll geschützt werden.

Quelle: SVZ-ePaper-App. svz.de.