S A T Z U N G

 

 

S A T Z U N G

für den Tennis-Club Bad Wilsnack e.V.

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  • 1: Name

Tennis-Club Bad Wilsnack e.V.

 

  • 2: Sitz

Der Verein hat seinen Sitz in Bad Wilsnack und ist am 03.06.1998 unter der

Registriernummer 388 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Perleberg eingetragen

worden.

 

  • 3: Zugehörigkeit

Der Verein ist Mitglied des Tennisverbandes Berlin/Brandenburg. Für den Verein ist

die Satzung des Tennisverbandes Berlin/Brandenburg und die vom Tennisverband

Berlin/Brandenburg satzungsgemäß erlassenen sonstigen Bestimmungen verbindlich,

insbesondere die Wettspielordnung, die Turnierordnung und die Disziplinarordnung.

Der Verein ist Mitglied im Kreissportbund und im Landessportbund des Landes

Brandenburg. Die Wettspielordnung, die Tunierordnung und die Disziplinarordnung

des Sportbundes werden anerkannt.

 

  • 4: Zweck des Vereines

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne

des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.

Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung des Tennissports.

Die Verwirklichung des Satzungszweckes erfolgt durch den Bau und die Unterhaltung

einer Tennisanlage, der Förderung der sportlichen Übungen und Leistungen sowie der

Heranführung der Kinder und Jugendlichen an den Tennissport.

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche

Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet

werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder

durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

  • 5: Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr beginnt am 01.01. und endet am 31.12. des Jahres.

 

  • 6: Mitglieder

Mitglieder des Vereins können sein:

a.) Aktive Mitglieder

b.) Passive Mitglieder

c.) Ehrenmitglieder

d.) Jugendliche Mitglieder

 

Zu a.) Aktive Mitglieder sind Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben,

regelmäßig Tennissport betreiben oder aktiv in der Führung des Vereins

tätig sind.

Zu b.) Passive Mitglieder fördern die Arbeit des Vereins, betätigen sich jedoch nicht

regelmäßig am Sportbetrieb oder an Wettkämpfen.

Zu c.) Ehrenmitglieder können durch Beschluß der Mitgliederversammlung auf Antrag

des Vorstandes ernannt werden, we1m sie sich um den Verein und den

Tennissport besonders verdient gemacht haben.

Zu d.) Jugendliche Mitglieder sind solche, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet

haben.

 

  • 7: Mitgliedschaft

Mitglied im Tennisclub Bad Wilsnack e.V. kann jede unbescholtene Person werden.

Der Antrag zur Aufnahme ist schriftlich beim Vorstand einzureichen. Minderjährige

müssen die Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters beifügen.

Der Vorstand entscheidet mit Mehrheit über die Aufnahme. Er ist verpflichtet, Gründe

für eine Ablehnung des Antrages anzugeben (§26 BGB).

Die Entscheidung über Aufnahme oder Ablehnung des Aufnahmeantrages ist dem

Antragsteller schriftlich mitzuteilen.

 

  • 8: Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen des Vereins entsprechend den vom

Vorstand erlassenen Bestimmungen zu benutzen und an sportlichen und gesellschaftlichen

Veranstaltungen teilzunehmen.

In der Mitgliederversammlung haben alle Mitglieder gleiches Stimmrecht. Eine Übertragung

des Stimmrechts ist nicht zulässig.

Jugendliche Mitglieder sind bei der Wahl des Jugendwartes stimmberechtigt.

Mit der Aufnahme in den Verein verpflichten sich die Mitglieder, die Satzung und die

Ordnung des Vereins anzuerkennen und die Ziele und Bestrebungen des Vereins nach

besten Kräften zu unterstützen.

Sie verpflichten sich zur regelmäßigen Bezahlung des Vereinsbeitrages.

 

  • 9: Beiträge und Gebühren

Der Beitrag wird durch die Mitgliederversammlung festgesetzt. Er ist als Jahresbeitrag

jeweils im Voraus zu entrichten.

Neu aufgenommene Mitglieder zahlen nach Aufnahme in den Verein eine Aufnahmegebühr,

die von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird.

Wenn Umlagen beschlossen werden, müssen diese mit einer Zweckbindung begründet

werden.

Passive Mitglieder bezahlen die für sie festgesetzten Beiträge.

 

  • 10: Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt durch den Tod, Austritt, Streichung oder Ausschluß.

Der Austritt erfolgt nur durch schriftliche Erklärung des Mitgliedes und kann nur zum

Ende des Geschäftsjahres erfolgen.

Der Ausschluß eines Mitgliedes erfolgt bei Vorliegen eines wichtigen Grundes.

Wichtige Gründe sind grobe Verstöße gegen die Satzung, Ordnungen oder die Interessen

des Vereins sowie unehrenhaftes Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereins.

Das Mitglied hat vor dem Ausschluß das Recht auf Anhörung durch den Vorstand.

Der Ausschluß muß dem Mitglied unter Angabe der Gründe schriftlich mitgeteilt

werden.

Der Betroffene hat das Recht zur Berufung innerhalb einer Frist von 2 Wochen nach

Eingang des Beschlusses. Die ist schriftlich an den Verein einzureichen. Bis zur endgültigen

Entscheidung ruhen die Rechte des Mitgliedes.

Mit dem Ausscheiden ausgetretener, gestrichener oder ausgeschlossener Mitglieder

erlöschen alle Rechte und Pflichten gegenüber dem Verein.

Die Wiederaufnahme von ehemaligen Vereinsmitgliedern ohne Zahlung der

festgelegten Aufnahmegebühr ist möglich, wenn der Austritt wegen einer Erkrankung

bzw. wegen Umzugs oder berufsbedingter Versetzung erfolgte. Die Wiederaufnahme

erfolgt nach schriftlichem Antrag durch einfache Mitgliedermehrheitsentscheidung.

 

  • 11: Ehrungen

Für außersportliche Verdienste um den Verein oder den Tennissport im Allgemeinen

können Personen mit besonderen Ehrungen ausgezeichnet werden.

Mit der Ehrennadel werden Personen ausgezeichnet, die sich im organisatorischen

Bereich besonders um den Verein verdient gemacht haben.

Es werden verliehen:

Die SILBERNE EHRENNADEL oder die GOLDENEN EHRENNADEL für besonders

langjährige Leistungen im Vereinsgeschehen.

Die Zeiträume können auf Vorschlag des Vorstandes unterschritten werden, wenn

außergewöhnliche Leistungen Anlaß zu einer solchen Maßnahme geben.

In besonderen Fällen kann auf Beschluß des Vorstandes bzw. des Ehrenrates die

EHRENMITGLIEDSCHAFT verliehen werden.

 

  • 12: Vereinsorgane

a.) Die Mitgliederversammlung

b.) Der Vorstand

Zu a.) Die Mitgliederversammlung findet jährlich im ersten Halbjahr des Jahres statt.

Sie wird vom Vorstand durch eine schriftliche Einladung an die Mitglieder 14 Tage

vor dem Versammlungstermin einberufen.

 

Die Tagesordnung soll folgende Punkte erhalten:

  • Genehmigung der Niederschrift der letzten Mitgliederversammlung
  • Bericht des Vorstandes
  • Entlastung des Vorstandes
  • Neuwahl des Vorstandes (soweit erforderlich)
  • Satzungsänderungen
  • Anträge (Vorstand und Mitglieder )
  • Verschiedenes

 

Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig mit den Stimmen der erschienenen

Mitglieder.

Die Beschlußfassung erfolgt mit einfacher Mehrheit, ausgenommen bei Beschlüssen

über die Änderung der Satzung oder bei Auflösung des Vereins. Hier bedarf es einer

Mehrheit von 2/3 der Stimmen.

Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden für das Abstimmungsergebnis

nicht gewertet.

Die Wahlen bzw. Abstimmungen erfolgen in der Regel mit Handzeichen. Sie müssen

aber durch Stimmzettel (geheim) erfolgen, wenn der offenen Wahl durch ein oder

mehrere Mitglieder widersprochen wird.

Die ordentlichen Mitglieder und die Mitglieder des Vorstandes haben das Recht, Anträge

vor und während der Mitgliederversammlung zu stellen.

Alle Sitzungen und Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlungen

werden vom Schriftführer protokolliert und vom 1. Vorsitzenden und einem

Vereinsmitglied unterschrieben.

Die Hauptversammlung wählt aus dem Kreis der stimmberechtigten Mitglieder zwei

Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand angehören dürfen. Die Kassenprüfer sollen die

Buchführung und die Belege des Vereins auf Ordnungsmäßigkeit rechnerisch und

sachlich prüfen, diese bestätigen und der Mitgliederversammlung hierüber Bericht erstatten.

Gefundene Mängel müssen vorher dem Vorstand mitgeteilt werden. Die Prüfungen

sollen in angemessenen Zeiträumen während des Geschäftsjahres und am Ende des

Geschäftsjahres stattfinden.

 

Zu b.) Dem Vorstand gehören an:

  • Der 1. Vorsitzende
  • Der Schatzmeister (Stellvertreter vom Vorsitzenden)
  • Der Sportwart (Stellvertreter vom Vorsitzenden)
  • Der technische Leiter
  • Der Schriftführer

 

Ein Mitglied kann mehrere Ämter besetzen. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung

auf die Dauer von 4 Jahren gewählt.

Der Vorstand im Sinne des§ 26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden. Der Verein wird

gerichtlich und außergerichtlich vertreten durch den Vorsitzenden.

Der Vorstand verwaltet das Vermögen des Vereins und leitet dessen Geschäfte.

Vermögensrechtliche Leistungen ab 500,00 € bedürfen der Genehmigung von 2

Zeichnungsberechtigten.

Für die Durchführung der satzungsmäßigen Aufgaben kann der Vorstand bestimmte

Ordnungen beschließen. Sie können bestehen aus Spielordnung, Platzordnung, Ranglistenordnung,

Hallenordnung, Clubhausordnung u.ä. . Für die Einhaltung dieser

Ordnungen ist der Vorstand oder eine von ihm beauftragte Person im zugewiesenen

Rahmen weisungsberechtigt.

Die Sitzungen des Vorstandes werden vom Vorsitzenden einberufen.

Alle Sitzungen und Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlungen

werden vom Schriftführer protokolliert und vom 1. Vorsitzenden und einem Vereinsmitglied

unterschrieben.

Der Vorstand entscheidet bei Beschlußfassung mit einfacher Mehrheit. Er ist Beschlußfähig,

wenn mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei Stimmengleichheit

entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden bzw. des die Versammlung

leitenden Vorstandsmitgliedes.

Der Vorstand ist verpflichtet, der Mitgliederversammlung über seine Tätigkeit und

seine Entscheidungen Rechenschaft abzulegen.

 

  • 13: Ausschüsse

Der Vorstand kann zu seiner Unterstützung Ausschüsse für besondere Aufgaben

einsetzen. Sie können sowohl als ständige Ausschüsse als auch auf Zeit berufen

werden. Denkbar sind z. Bsp. Sportausschuß, Finanzausschuß, Jugendausschuß o.ä.

nach Bedarf.

 

  • 14: Auflösen des Vereins

Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung

(§41 BGB). Zu diesem Beschluss ist eine 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder

erforderlich. Die Mitgliederversammlung ist für eine Auflösung des Vereins

beschlußfähig, wenn mindestens 20 % der Gesamtmitglieder erschienen sind. Wird

diese Zahl nicht erreicht, kann eine zweite Mitgliederversammlung einberufen werden,

die dann mit der Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist.

Die Mitgliederversammlung beschließt nach dem Beschluss der Auflösung, die Liquidation

gemäߧ BGB durchzuführen.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das

Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder an eine

andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung des

Sports.

 

  • 15 : Inkrafttreten der Satzung

Die Satzung wurde am 21.04.1995 eingereicht.

Die Satzung wurde zuletzt am 10.04.2005 geändert.

Sie tritt nach Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

Diese Satzung wurde letztmalig am 14.04.2013 geändert